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Schnelles Internet - Update Dezember 2011

Wie mir heute mitgeteilt wurde, wird es in den nächsten Tagen - spätestens bis Ende des Monats - möglich sein, eine schnellere Internetverbindung über die Telekom mittels LTE-Funktechnik zu buchen. Die Alternative ist lediglich via Telefonnetz auf 384 kbit/s begrenzt. Die irreführende Angabe bei der Verfügbarkeitsprüfung, dass 2048 kbit/s möglich seien  ist rethorisch durch ein "bis zu" eingeschränkt. Genauer Wortlaut: "... die Verfügbarkeitsprüfung im Internet zeigt lediglich das Produkt Call and Surf mit bis zu DSL 2048kbit/s. Darunter fällt auch ein Anschluss mit 384kbit/s. An dieser Geschwindigkeit wird sich auch nichts ändern. Die 384kbit/s werden über Festnetz ermöglicht. Im Projekt "Breitbandausbau in Südniedersachsen" wird Fürstenhagen über Mobilfunk erschlossen." und " ... wir haben einen Termin zum Ende des Monats. Diesen haben wir gestern priorisiert und gehen von einer frühzeitigeren Bereitstellung aus. Einen festen Termin kann ich Ihnen nicht nennen."

Welchen Geschwindigkeitsvorteil die LTE-Technik bringen wird, ist ebenfalls nicht genau zu benennen. Die Werbung für die Technik läuft aber auf Hochtouren und wirbt mit "bis zu" 7.200 kbit/s. Leider fallen auch zusätzliche Kosten an: einmalige Bereitstellung 59,95 €, und der zugehörige Router, Kaufpreis ab 129,99 € oder in sogenannten Servicepaketen mit monatlichen Zusatzkosten ab 4,95 €.*

Zumindest den Bereitstellungspreis sollte die Telekom denjenigen erlassen, die mit Ihren Tarifen schon seit Jahren 16.000 kbit/s bezahlen und nur 2,4% der Leistung nutzen konnten.

Übrigens: Die erhöhte Bandbreite ist auf 10 GB Datenvolumen monatlich begrenzt (Tarif Call & Surf Comfort via Funk, 39,95 € monatlich). Darüber hinaus wird die Geschwindigkeit wieder gedrosselt, auf 384 kbit/s Download und 64 kbit/s Upload - also alles beim Alten.

Letztlich ein kleiner Lichblick, was aber nicht darüber hinwegtäuschen sollte, dass die technische Entwicklung in diesem Bereich rasant fortschreitet, und wir mit dieser Lösung gerade mal vom Pliozän in die Steinzeit kommen.

*Quelle: Telekom